Schottland beschließt als erstes Land auf der ganzen Welt kostenlose Damen-Hygieneprodukte

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Schottland hat sich entschieden. Das Parlament stimmte über die Frage “Sollen Hygieneprodukte für Frauen kostenlos werden?” ab und die Mehrheit der Abgeordneten entschied sich dafür. Es war ein großes “Ja” mit 112 Befürwortern und nur einer Enthaltung.

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Am 26. Januar erfreute diese Nachricht jede Frau in Schottland. Dank eines neuen Gesetzes muss das weibliche Geschlecht künftig kein Geld mehr für notwendige Periodenprodukte ausgeben. Die schottische Bestimmung steht symbolisch für alle Frauen der Welt, die sich ähnliche Veränderungen wünschen.

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Wer ist der Initiator der Gesetzesvorlage?

Monica Lennon, eine schottische Abgeordnete! Sie hatte den Mut, laut auszusprechen, was andere sich ebenfalls dachten: “Dies sind grundlegende Dinge, keine Frau sollte ohne Hygieneprodukte ihre Periode ertragen müssen”.

Wie wird dieses neue Gesetz das Leben in Schottland verändern?

Nun, der regelmäßige Kauf weiblicher Hygieneprodukte stellt für jede Frau auf der ganzen Welt einen enormen Kostenfaktor dar. Für Tampons, Damenbinden und neuerdings Menstruationstassen und -höschen geben Frauen im Laufe ihres Lebens etwa 23 500 € aus. Ja, das ist eine teure Angelegenheit!

Die schottische Regierung stimmte nun dafür, diese Produkte kostenlos zugänglich zu machen. Der Staat versprach, in allen öffentlichen Bereichen (Einkaufszentren, Flughäfen…) Hygieneartikel für Damen zu Verfügung zu stellen. Daher können Frauen an diesen Orten nun so viele Produkte wie nötig erhalten und das, ohne etwas dafür zu bezahlen! Was für eine großartige Neuerung!

Und das ist noch nicht alles! Jede Apotheke und jedes Gesundheitszentrum wird ebenfalls mit Hygieneprodukten für Frauen ausgestattet. So können auch in diesen Gebäuden Damen, die ihre Periode haben, geholfen werden.

Wie hoch werden die Kosten für das Land sein?

Natürlich hat dieses neue Gesetz einen Preis, der bezahlt werden muss. Die Kosten für den Menstruationsschutz aller Frauen Schottlands wird pro Jahr 28 Millionen Euro betragen.

Was kommt als Nächstes?

Nun, da das Gesetz bereits verabschiedet ist, muss das Parlament noch zusammentreten, um die genauen Änderungen des Gesetzes festzulegen.

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Lassen Sie uns also sehen, was die Zukunft bringt und ob andere Länder genauso handeln werden…