Eröffnung eines interaktiven Museums in Washington DC, das der Sprache gewidmet ist

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Im Frühjahr 2020 wird in Washington ein neues Museum seine Pforten eröffnen, in dem sich alles um Sprache und Worte dreht.

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Durch 11 einzigartige und fesselnde Ausstellungen wird das Kunsthaus die Macht der Worte verdeutlichen. In einem Raum können beispielsweise Bilder mit Worten gemalt werden, in einem anderen werden die Besucher in Bezug auf berühmte Reden und Marketingsprüche getestet.

Es wird sogar einen speziellen Bereich für Poesie geben, in dem Zeilen an den Wänden erscheinen und verblassen. Fremdsprachen werden ebenfalls eine große Rolle spielen, da in der Ausstellung “The Spoken Word”, ein über dreieinhalb Meter hoher Globus, kulturspezifische Wörter und Redewendungen gelernt werden können. Es werden insgesamt 30 Sprachen (darunter zwei Arten von Gebärdensprache) zum Erforschen zur Verfügung stehen.

Die “Sprechende Weide”, eine sechs Meter hohe Baumskulptur des mexikanisch-kanadischen Künstlers Rafael Lozano-Hemmer, wird ebenfalls ein unterhaltsames Element im Museum sein, da diese in der Lage ist, Teile berühmter Gedichte und Reden in vielen verschiedenen Sprachen auf die Besucher zu projizieren, die unter ihr hindurchgehen.

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“Im Herzen von Washington D.C. warten zahlreiche Überraschungen auf die Besucher”, sagt die Gründerin Ann Friedman über die interaktiven und sprachgesteuerten Exponate des Museums. “Durch diese einzigartigen Erfahrungen werden die Menschen, die Planet Word besuchen, von dem Spaß, der Schönheit und der Kraft der Worte um sie herum begeistert sein.

Es wird auch ein Auditorium, Unterrichtsräume, ein Restaurant und einen Souvenirladen geben – und das Beste dabei: Dieses neue und fantastische Museum wird völlig kostenlos sein!

Zur Kreierung des Ausstellungsgebäudes wurde die alte Franklin-Schule saniert, welche symbolisch ist, da sie eine der ersten öffentlichen Schulen war, die eine kostenlose universelle Ausbildung anbot. Der Bau des Museums hat mehr als 25 Millionen Dollar (ca. 23 Millionen Euro) gekostet.

“Ich bin froh, dass dieses Gebäude wieder zum Leben erweckt wird”, sagte Friedman. “Es wird Menschen anlocken, ob sie an Worten und Sprache interessiert sind oder nicht, denn sie konnten diesen Ort seit einem Jahrzehnt nicht mehr betreten.

Laut der Website des Museums soll auch die Alphabetisierung gefördert werden, da diese in den Vereinigten Staaten eine Problematik darstellt.

“Die Alphabetisierung ist wesentlich für eine erfolgreiche Schullaufbahn, einen Schulabschluss, die Teilnahme an der globalen Wirtschaft und zum Bürgersein “, erklärt Ralph R. Smith, Leiter der Kampagne für das Lesen in Grundschulen.

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Aber es scheint, dass sich das Museum noch mehr als nur dem Lesen, Schreiben und Sprechen in einer lustigen und informellen Umgebung widmen wird, es wird “nichts weniger als ein mutiger Versuch sein, den Zauber einzufangen und zu teilen”.